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Wie du mit der TCM Erkältungen trotzt

Wie du mit der TCM Erkältungen trotzt
Von der Ernährung über Massage bis zur Akupunktur: Die TCM bietet viele Möglichkeiten der Selbstbehandlung von Erkältungskrankheiten
Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind Erkältungen meist durch das Eindringen von „Wind“ und „Kälte“ bedingt. Auch in unserem Sprachgebrauch deutet das Wort Er-Kältung schon auf einen Zustand hin, der sich anfühlt, als wenn man Kälte in sich hätte.
In der TCM hat die Lebenskraft Qi im Körper eine große Bedeutung. Qi sollte harmonisch im Körper fließen, dann sind wir gesund und psychisch ausgeglichen. Es werden verschiedene Arten von Qi mit unterschiedlichen Aufgaben beschrieben. Bei Erkältungen spielt das Abwehr-Qi eine entscheidende Rolle.Das „Abwehr-Qi“ zirkuliert in der Haut und öffnet oder schließt unsere Poren. Wenn Kälte von außen eindringt, dann wird der harmonische Qi-Fluss zunächst an der Körperoberfläche blockiert und die Poren schließen sich im Anfangsstadium. Symptome einer beginnenden Erkältung sind Frösteln, Abneigung gegen Kälte oder Wind und Halskratzen. Im weiteren Verlauf einer Erkältung kann die Kälte oder der Wind tiefer in den Körper eindringen und den Qi-Fluss in den Akupunkturleitbahnen und auch in den inneren Organen blockieren. Durch die Blockade bildet sich Hitze. Symptome in diesem Stadium sind hohes Fieber, Gliederschmerzen, viel Durst, ein roter Rachen und evtl. ein rotes Gesicht.

Selbstbehandlung einer beginnenden Erkältung nach der TCM

Grundsätzlich ist die Therapie von Erkältungskrankheiten schwierig, weil sich das Störungsmuster sehr schnell ändert. Sie sollten so früh wie möglich therapieren. Dann stehen die Chancen gut, dass sich die Erkältung nicht festsetzt. Therapievorschläge für das Anfangsstadium einer Erkältung:
Ernährung/Arzneitherapie: Ingwertee gegen die innere Kälte. Frischer Ingwer (sheng jiang) ist eine Wurzel, die sowohl in der chinesischen Ernährungstherapie als auch in der Arzneitherapie einen festen Platz hat. Ingwer ist warm und scharf. Durch seine Wärme vertreibt er die Kälte und die Schärfe öffnet die Hautporen wieder. So kann „Kälte“ und „Wind“ vertrieben werden. Zubereitung: Schneiden Sie von einer Ingwerwurzel 3-4 Scheiben ab und kochen Sie diese in einem Topf mit ca. 300 ml Wasser 10 Minuten lang. Falls der Tee zu scharf ist, können Sie einen Teelöffel Honig zugeben.
Gua Sha Massage: Eine traditionelle Volkstechnik in China ist Gua Sha. Dabei wird (traditionell mit einem chinesischen Suppenlöffel) über die Haut geschabt, bis sich eine Rötung bildet. Beim Gua Sha geht es auch darum, von außen eingedrungene Kälte oder Wind auszuleiten und diese Technik eignet sich deshalb gut für das Anfangsstadium von Erkältungen.

Durchführung: Verteilen Sie vor Beginn etwas Massageöl auf der Haut. Nun schaben Sie mit einem chinesischen Suppenlöffel oder auch mit dem Deckel eines Marmeladenglases (mit abgerundeten Rändern) über die Hautpartie im Bereich des Nackens zwischen Schulter und Wirbelsäule, oberhalb des Schulterblattes. Achten Sie darauf, dass Sie nicht über Knochen, sondern nur über die Muskulatur schaben. Nach einiger Zeit bilden sich kleine rote oder bläuliche Punkte (Petechien). Schaben Sie so lange weiter, bis sich keine neuen Petechien mehr bilden. Die Petechien verschwinden nach einigen Stunden bis 2 Tagen wieder. Im Anfangsstadium einer Erkältung sollten Sie sich nach der Therapie Ruhe gönnen, das Schwitzen fördern und möglichst nicht in zugigen Räumen sein
So beugen Sie Erkältungen vor Schlaf und Ernährung..etc…

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